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Diejenigen, die Zins nehmen, werden dereinst nicht anders dastehen als wie einer, der vom Satan erfaßt und geschlagen ist. Dies wird ihre Strafe dafür sein, dass sie sagen: Kaufgeschäft und Zinsleihe sind ein und dasselbe. Aber Gott hat das Kaufgeschäft erlaubt und die Zinsleihe verboten. Diejenigen aber, die es künftig wieder tun, werden Insassen des Höllenfeuers sein und ewig darin weilen. Gott läßt den Zins des Wucherers dahinschwinden, aber er verzinst die Almosen mit himmlischem Lohn.
Auf unsere heutige Sprache übertragen würde das bedeuten, daß die streng nach ihrem Glauben lebenden Mohammedaner eigentlich keine Zinsen für Geld nehmen dürften, das von ihnen verliehen wird. Dennoch gibt es in islamischen Ländern wie Saudi-Arabien, Iran, Pakistan, Sudan und bei einigen arabischen Emiraten am Golf Bankgeschäfte. Kann man dort also zinslos Geld leihen?
Leider nein! Denn einmal haben die frommen Moslems festgestellt, daß die Verbotsregeln des Korans nicht auf "Ungläubige" Ausländer zu beziehen sind und dann spricht man in diesen Geldinstituten auch nirgends von Zinsen - man nennt die Sache einfach anders. So bezeichnet man die Zinsen als "Preis" für die Überlassung von Geld oder nennt sie Gebühren, Kommissionen oder Vergütungen. Daß diese "Gebühren und Preise" seltsamerweise genau dem entsprechen, was in anderen Ländern an Zinsen gefordert wird, ist ein "sonderbarer Zufall", für den man im Reiche Allahs nur ein weises Lächeln übrig hat.
Immerhin ist ja bekannt, daß die im ansonsten unfruchtbaren Lande sprudelnden Ölquellen die ehemals mittellosen Nomaden innerhalb weniger Jahre zu den reichsten Bewohnern unserer Erdkugel werden ließen. Zunächst waren es zwar die Ingenieure der westlichen Länder, die den schwanen Segen zutage förderten, aber die hat man längst abgefunden oder enteignet.
Als Mitte der 70er Jahre die Ölförderländer innerhalb kürzester Zeit ihre Preise verdreifachten, trat damit eine Dollarschwemme ein, der die Scheichs und Mullahs zunächst gar nicht gewachsen waren. Es wurden Flugplätze und Riesen Bauwerke aus dem Boden gestampft, ohne daß dafür eine Verwendung erkennbar gewesen wäre. Während die westlichen Banken sehen mußten, wie sie das viele deponierte Geld wieder nutzbringend als Kredite unters Volk brächten, verlegten sich die überwiegend arabischen Multimillionäre darauf ihre überschüssigen Ölmillionen wieder im Westen anzulegen und Firmen aufzukaufen.
Um ihr Geld gewinnbringend arbeiten zu lassen sind viele Araber auch heute noch daran interessiert sich an lohnenden Objekten zu beteiligen, sowie Leute, die sich mit neuen Erfindungen und Planungen befassen finanziell zu unterstützen. Selbst wenn man letztlich erkennen muß, daß die orientalischen Herren solche Beteiligungen nicht aus Nächstenliebe unternehmen, wären doch manche Gründer einer neuen Existenz sehr daran interessiert, einmal Kontakte mit solchen reichen Arabern anzuknüpfen. Auch hier heiligt der Zweck eben die Mittel.
Der Autor hat vor einiger Zeit selbst einmal Verbindungen mit einer Firma in Jeddah, Saudi-Arabien aufgenommen, die Ihrerseits eine Liste mit ca. 215 Namen und Adressen arabischer Investoren anbietet. Die Anschrift der arabischen Vertriebsfirma lautet:
Khawaja Rizwan Uddin
P.O.Box 19229, Jeddah-21435
Saudi Arabia
Der Report kostet 25 $ und kann mit dem beigefügten Bestellschein direkt bei der angegebenen Adresse in Saudi-Arabien angefordert werden. Senden Sie jedoch ihre Bestellung per Luftpost und fassen Sie sich einige Wochen in Geduld - in Saudi-Arabien hat man viel Zeit!